WISSENSWERTES
Der Rock - Geschichte und Varianten
Es gibt heutzutage mehrere Rocktypen: Minirock, Humpelrock, Ballonrock
Minirock:
Der Minirock
ist sicherlich das bekannteste Exemplar seiner Gattung und auch in den meisten
Fällen das erste was einem bildlich in den Sinn kommt, wenn man den Begriff
„Rock“ als Kleidungsstück hört, dabei ist er der jüngste Vertreter. Anfang der
60er schuf ihn die Modeschöpferin Mary Quant.Der Mini hatte seine Blütezeit in
den 60er und 70er-Jahren. Maßgebliches Kriterium war, dass 10 cm überhalb des
Knies der Rock endet, um als Minirock zu gelten. Damals war es nicht weiter
störend, dass evtl. Unterwäsche der Damen gesehen werden konnte, in der von
Provokation und niedrigem Schamgefühl geprägten Epoche war dies jedoch nicht
weiter verpönt und diente eher dazu, das Selbstbewusstsein der aufkeimenden
Frauenbewegung zu stärken.
Nach dieser Hochphase wurde der Minirock langsam aber sicher durch die Hose für
Damen verdrängt und verlor immer mehr an Bedeutung, da es nun im Auge der
Frauenbewegung lag, diese männliche Domäne des Hosentragens nach und nach zu
erobern.
Humpelrock:
Diese Rockvariante geht zurück auf das Jahr 1910, wo er von dem Franzosen
Paul Poiret entwickelt wurde. Es war ein Rock in Knöchellänge, am Saum durch
eine Bordüre zusammengefasst. Anfangs trugen die Damen Fußfesseln, damit der
Saum nicht versehentlich beim Laufen zerrissen wurde. Dabei handelte es sich um
ein breites Wadenband, dass diese eng zusammenhielt. Im heutigen Zeitalter der
Bequemlichkeit setzte sich diese freiwillige Fesselung aber logischerweise nicht
mehr durch.
Ballonrock:
Er geht in der
Regel über das Knie. Die Stoff-Hülle des Saums wird leicht zusammengezogen. Z.B.
wird an der Innenseite ein Futterband rund um den Saum genäht, was durch die
geringe Saumweite die prägende Ballonform dieses Rockes verleiht.
Heutzutage gibt es eine unüberschaubare Menge an Abwandlungen und Variationen dieser grundlegenden Rocktypen.